3. Juli 2010
Kleiner „Kotten“ wird gebaut
Am Samstag, 3. Juli 2010 wurde ein kleiner Stall zwischen dem Familienzentrum St. Johannes und dem Haus St. Johannes errichtet. Dies erfolgte im Rahmen der Aktion „Ele packt an“, mit dem das Unternehmen das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördert. Neben den Mitarbeitern der Ele und des Caritasverbandes halfen auch Väter der Kinder, die das Familienzentrum besuchen, mit.
Ziel ist es das Miteinander von Jung und Alt zu fördern. Senioren aus der Senioreneinrichtung und Kinder aus dem benachbarten Kindergarten dürfen hier gemeinsam Verantwortung für Kleintiere, z. B. Kaninchen und Hühner übernehmen. Auf diese Weise entstehen Begegnung und gegenseitiges Lernen. „Gleichzeitig knüpfen wir an der Lebenswirklichkeit vieler Senioren an, die aus dem umliegenden ländlichen Bereich kommen und auch früher Tiere gehalten haben“, erklärt Dirk Kuczera, Pflegedienstleitung im Haus St. Johannes, die Intention zur Errichtung des „Kottens“.
„Wir danken allen Helfern, die sich hier in ihrer Freizeit engagieren und auch der Ele Geschäftsführung, die dieses Projekt initiiert und den Löwenanteil der Materialkosten übernommen hat“, so Caritas-Sprecherin Sigrid Hovestadt.
Die offizielle Einweihung des kleinen Bauernhofes findet im Rahmen des gemeinsamen Spätsommerfestes des Familienzentrums und des Hauses St. Johannes am 10. September 2010 statt.

19. Mai 2010
Neue Gruppe für Alleinerziehende
Alleinerziehende Mütter und Väter haben es nach wie vor nicht leicht. Erziehung, Haushalt, Arbeit – alles ohne partnerschaftliche Unterstützung, da fällt das Knüpfen von Kontakten schwer.
Aus diesem Grund wird am Dienstag, den 01. Juni 2010, in Bottrop eine Gruppe für alleinerziehende Eltern gegründet.
Die Gruppe bietet eine Plattform zum Kennenlernen und ermöglicht wechselseitigen Austausch und Unterstützung.
Die Idee für diese Gruppe stammt von Birgit Grund, der Leiterin des Familienzentrums ‚Bunte Welt’ (Arbeiterwohlfahrt) und Stefan Landmann, dem Leiter der ‚Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche’ (Caritasverband). Diese Kooperation bietet den fachlichen Rahmen, den das Gruppenangebot haben soll. Das Familienzentrum stellt während der Treffen eine qualifizierte Kinderbetreuung zur Verfügung und Landmann sorgt bei Bedarf für fachlichen Rat, z.B. bei Erziehungsfragen.
Die Treffen werden jeden 1. Dienstag im Monat im Zeitraum von 15.00 -17.00 Uhr im Familienzentrum ‚Bunte Welt’ Mühlenstraße 19-21, 46238 Bottrop stattfinden.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um telefonische Anmeldung in der Beratungsstelle (Tel.: 02041 6902-64) wird gebeten.
2. Februar 2010
Prüfsiegel auch für gebrauchte Fahrräder
Das Projekt ZArbO (Zentrum zur Arbeitsorientierung) arbeitet gebrauchte Fahrräder auf, die von der Bottroper Bevölkerung gespendet werden. Ebenso Räder, die beim Fundbüro nicht abgeholt und nicht versteigert werden. Doch auch „alte Drahtesel“ müssen verkehrssicher sein, deshalb kam die Verkehrswacht und püfte 12 Fahrräder. Erst danach werden die Räder an Bedürftige weiter gegeben.
Ansonsten werden eher Möbel, Bekleidung und Hausrat gesammelt und gegen ein geringes Entgelt an einkommensschwache Bottroper Bürger verkauft.
Im Projekt ZArbO, das in Kooperation mit der Arbeit für Bottrop (AfB) durchführt wird, arbeiten 25 Bezieher von Arbeitslosengeld II, deren Arbeitsfähigkeit durch multiple Vermittlungshemmnisse beeinträchtigt ist. Sie werden von drei hauptamtlichen Kräften (Sozialarbeiterin, Arbeitspädagoge und Tischler) begleitet, dabei geht es vor allem um die Schulung von Basiskompetenzen wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Belastbarkeit. Das Ziel ist es, die Fähigkeiten zur Aufnahme einer Arbeit zu fördern und Vermittlungshemmnisse weitgehend zu beseitigen. „Das neue Feld der Fahrradwerkstatt ist eine weitere sinnvolle Aufgabe, die neue Qualifikationen der Beschäftigten erfordert. Wichtig ist, dass die Arbeit dem Gemeinwohl dient und das Kriterium der Zusätzlichkeit erfüllt“, betont Frank Baldigowski, Fallmanager der Arbeit für Bottrop. Für diese Tätigkeiten erhält jeder Beschäftigte im Zentrum eine Mehraufwandsentschädigung (1,50 € pro Stunde).
Gerne werden weitere Fahrräder, Möbel und Hausrat angenommen:
Zentrum zur Arbeitsorientierung
Glückaufstraße 5a, 46238 Bottrop, Tel. 3756915,
Öffnungszeiten: montags – freitags von 9.00 – 15.00 Uhr
„Stöberstube“: montags – freitags von 10.00 – 14.00 Uhr

28. Januar 2010
Solidaritätstag für die Erdbebenopfer in Haiti
Der Aktionstag, der im Seniorenzentrum St. Teresa, Görkenstr. 42, stattfand, war ein gelungenes Beispiel für gelebte Solidarität. Viele Besucher kamen und spendeten großherzig. Das Kinderdorf "verkaufte" von Kindern und Erziehern bemalte Steine, die Häuser darstellen und die Hoffnung auf den Wiederaufbau symbolisieren. Diese Steine können weiterhin gegen eine Spende erworben werden.
Ein großer Dank gilt den Lieferanten und Sponsoren, die gerne bereit waren mit Sachspenden den Reinerlös für Haiti zu erhöhen und allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ohne deren tatkräftige Unterstützung der Tag nicht möglich geworden wäre.
Der Erlös von 5.300,00 Euro wurde an Caritas international zur Linderung der Not in dem Katastrophengebiet überwiesen.
16. Dezember 2009
Caritas-Stiftung hilft beim Schätze sammeln - Kinder trainieren Wortschatz an neuen Computern
Mit 3.000,00 € hat die Caritas-Stiftung im Bistum Essen die Anschaffung neuer Computer für das Training rechtschreibschwacher Kinder gefördert. Weitere Zuschüsse aus den Caritasgruppen dreier katholischer Kirchengemeinden und Eigenmittel ermöglichten es dem Caritasverband, sein Angebot zu modernisieren und damit die technische Voraussetzung für die neue Trainings-Software zu schaffen.
Das neue Förderprogramm ist für Kinder vom zweiten bis sechsten Schuljahr konzipiert und sehr ansprechend gestaltet: Im Dschungel sammeln die Kinder Schätze: Wortschätze! Die gelernten Wortschätze kommen in eine persönliche Schatzkiste, die in einem Baumhaus steht. Der gesammelte Schatz besteht aus den 600 häufigsten Wörtern unserer Sprache; aufbauend lernen die Kinder die 300 Wörter, die orthographisch schwierig sind und gleichzeitig relativ häufig auftreten. In den Klassen 5-7 entfallen ca. 50% aller Fehler auf diese 300 Wörter. 24 Regelwortschätze zum Üben von Rechtschreibregeln bzw. zur Behandlung spezifischer Fehlerprofile ergänzen die Lernmöglichkeiten.
„Ganz ohne Papier und Stift kommen wir aber nicht aus“, merkt Tanja Hegewald an. Die Heilpädagogin kontrolliert regelmäßig anhand von Arbeitsblättern oder kleiner Tests die Fortschritte ihrer Schüler; und wenn eine Schülerin mit der stolzen Rückmeldung „ich hab´ eine drei in der Deutscharbeit“ zum Training kommt, freut sich Tanja Hegewald natürlich mit.
An acht PC-Arbeitsplätzen können die Kinder ihre Rechtschreibung üben. Das individuell auf den Bedarf des Kindes abgestimmte Training umfasst zweimal wöchentlich je ca. 25 Minuten oder einmal wöchentlich ca. 50 Minuten. Anmeldungen unter Tel. 02041 6902-64.
