Dieses Engagement wird belohnt: Die Maßnahme "Zukunftsvereinbarung Regenwasser" wurde heute von der Emschergenossenschaft mit dem "Wasserzeichen" ausgezeichnet. Es steht als Symbol für einen intakten Wasserkreislauf und wird für Projekte vergeben, die sich den nachhaltigen Umgang mit Regenwasser zum Ziel gesetzt haben.
Bislang wurde das Regenwasser vermischt mit dem Schmutzwasser in die Kanalisation und damit zur Kläranlage geleitet. Nun wurden die Fallrohre an den Dächern der neun Gebäude und die Bodenabläufe in den Wegen über neue Grundleitungen mit dem ca. 120 cbm fassenden Regenrückhaltebecken verbunden. Die Zufahrtsstraße erhielt in dem Zuge eine neue Pflasterung.
Die Baukosten betrugen rd. 150.000 Euro, 60% des Betrages förderte die Emschergenossenschaft mit ihrem Programm "Zukunftsvereinbarung Regenwasser".
Bereits im Jahr 2005 hatte der Caritasverband das Gelände des Seniorenzentrums St. Teresa und die 131 Seniorenwohnungen an der Görkenstraße in Zusammenarbeit mit der Emschergenossenschaft abgekoppelt und damit gute Erfahrungen gemacht. Auch betriebswirtschaftlich rechnet es sich, das Wasser im Naturkreislauf zu belassen. Die Niederschlagswassergebühr für das Kinderdorf betrug im Jahr 2015 6.000,00 €, somit ergibt sich eine deutliche Absenkung der jährlichen Betriebskosten. Jeder Schauer wird so zu einem "warmen Regen" für die Kinderdorfkasse.
