Mit Freude und Segen - Alexander Hohler zum Caritasdirektor ernannt
Die große Freude von Alexander Hohler ist in jedem Moment spürbar bei der offiziellen Ernennung zum Caritasdirektor. Auch bei Dr. Jürgen Cleve, der die Ernennung im Rahmen eines geistlichen Impulses mit Segnung vornahm, ist die Zufriedenheit über diese Entscheidung deutlich erkennbar. Zuvor hatte der Caritasrat Alexander Hohler nach intensiven Beratungen zum neuen Caritasdirektor gewählt.
Dienst an den Menschen im Mittelpunkt
In seiner Predigt machte Stadtdechant Dr. Cleve deutlich, dass dieses Amt untrennbar mit dem kirchlichen Auftrag verbunden ist. Es gehe nicht allein darum, ein Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich zu führen - auch wenn dies selbstverständlich eine wichtige Aufgabe sei.
Vielmehr stehe der Grundgedanke der Caritas im Mittelpunkt: Gott zu ehren und den Nächsten zu lieben wie sich selbst. Oder anders gesagt: Das "Du" größer werden zu lassen als das "Ich".
"Das erfordert eine hohe Professionalität. Caritas ist in Bottrop keine Behauptung, sondern gelebte Praxis", betonte Cleve. Zugleich dankte er Alexander Hohler dafür, dass er sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe stellt, und wünschte ihm für seine Arbeit viel Erfolg und Gottes Segen.
Als Zeichen dafür überreichte er ihm eine Taube. In der christlichen Tradition steht sie für den Heiligen Geist sowie für Gottes Liebe und Frieden. Sie erinnert daran, dass Gottes Geist Menschen stärkt, begleitet und immer wieder neue Wege eröffnet.
Erfahrung und Haltung
Dipl.-Kaufmann Alexander Hohler ist seit 13 Jahren im Verband tätig und hat zuletzt den größten Fachbereich verantwortet. In dieser Zeit hat er die Arbeit der Caritas Bottrop maßgeblich mitgestaltet.
Für seine neue Aufgabe bringt er nicht nur fachliche Erfahrung, sondern auch eine klare Haltung mit: Mit Herz, Wärme und Offenheit möchte er gemeinsam mit den Mitarbeitenden in die Zukunft gehen.
Gemeinsam gestalten
Hohler versteht seine Rolle nicht als "Chef" in einem fernen Büro, sondern als Teil einer großen Gemeinschaft.
"Zusammen geht was" - das Motto der Caritas-Jahreskampagne 2026 passt daher hervorragend zu seiner Philosophie.
Er möchte zuhören, anpacken und gute Rahmenbedingungen schaffen. Werte wie Menschenwürde, Solidarität und Subsidiarität sollen weiterhin das Fundament der gemeinsamen Arbeit bilden.
Dass dieser Weg getragen wird, zeigt auch die Stimmung unter den Mitarbeitenden: Die Freude über den Start des neuen Caritasdirektors ist vielerorts deutlich spürbar.